Veränderungen gehören zur Weiterentwicklung – auch bei bewährten Angeboten.

Nach vielen Jahren engagierter Arbeit hat Vanessa Haas ihre Tätigkeit als Fusspflegerin in der Borna per 31. Dezember 2025 beendet. Für ihren grossen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihren wertvollen Beitrag für unser Klientel bedanken wir uns herzlich.

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Frischer Wind für die Fusspflege in der Borna

Veränderungen gehören zur Weiterentwicklung – auch bei bewährten Angeboten.

Nach vielen Jahren engagierter Arbeit hat Vanessa Haas ihre Tätigkeit als Fusspflegerin in der Borna per 31. Dezember 2025 beendet. Für ihren grossen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihren wertvollen Beitrag für unser Klientel bedanken wir uns herzlich.

Gleichzeitig freuen wir uns sehr, mit Astrid Bernegger per 1. Januar 2026 eine kompetente und menschlich überzeugende Nachfolgerin gefunden zu haben. Bewusst haben wir uns dabei für eine externe Fachperson entschieden: Einerseits, um neue Perspektiven und frischen Wind in die Borna zu bringen, andererseits, um Inklusion aktiv zu leben und Begegnungen über die eigenen Strukturen hinaus zu ermöglichen.

Erfahrung, Fachwissen und Herzblut

Astrid Bernegger bringt über 20 Jahre Berufserfahrung als Kosmetikerin mit und ist seit 2018 selbstständig mit einem eigenen Geschäft. Fusspflege ist dabei ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit – ein Bereich, der ihrer Meinung nach oft unterschätzt wird, obwohl er enorm wichtig ist.

Besonders freut uns, dass Astrid auch eine Lernende mitbringt, die ebenfalls in der Borna Fusspflege anbieten wird. Die Förderung von Jugendlichen, Bildung und Entwicklung sind für uns zentrale Werte. Umso schöner ist es, wenn junge Menschen bei uns lernen, Verantwortung übernehmen und wachsen können.

Warum gerade die Borna?

Die Borna ist für Astrid kein neuer Ort. Bereits zu Beginn ihrer Selbstständigkeit war sie immer wieder hier tätig. Zudem ist sie in Rothrist aufgewachsen und kennt die Borna als einheimische Rothristerin seit vielen Jahren.

Schon während ihrer Ausbildung hat sie ihre Vertiefungsarbeit in der Borna gemacht und dadurch früh einen engen Bezug aufgebaut – insbesondere zu den Bewohnenden.

„Die Borna war für mich nie einfach ein Arbeitsort. Sie gehört zu Rothrist – und auch zu meinem beruflichen Weg.“

Der Mensch im Mittelpunkt

Was Astrid an ihrem Beruf am meisten schätzt, sind die Menschen.

„Egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung – die Vielfalt an Menschen begeistert mich. Ich mache da keinen Unterschied.“

Die unterschiedlichen Lebensgeschichten, Sichtweisen, Erfahrungen und Hintergründe empfindet sie als grosse Bereicherung. Gespräche aus einem anderen Blickwinkel zu erleben, erweitert ihren Horizont und prägt ihre Arbeit jeden Tag aufs Neue.

Warum ist Fusspflege viel mehr als ein kosmetisches Thema?

„Weil die Füsse dich durchs Leben tragen.“

Dieser Satz bringt für Astrid die Bedeutung der Fusspflege auf den Punkt. Sind die Füsse beeinträchtigt oder schmerzhaft, leidet schnell ein grosser Teil der Lebensqualität.

Fusspflege ist dabei weit mehr als Nägel schneiden oder Hornhaut entfernen. Sie hat auch einen medizinischen Aspekt: von Nagelbettverletzungen über Hautveränderungen bis hin zu Infekten. Astrid arbeitet eng mit einer Podologin zusammen und kann Klientinnen und Klienten bei Bedarf gezielt weitervermitteln.

Diese Kombination aus kosmetischer Fusspflege und medizinischer Fachkompetenz bietet für die Borna einen echten Mehrwert – alles aus einer Hand, mit kurzen Wegen und klarer Verantwortung.

Ein Blick in die Praxis

„Bei meinen Kundinnen und Kunden ist natürlich immer alles perfekt“, sagt Astrid mit einem Augenzwinkern.

Doch in der Praxis zeigt sich schnell, wie stark Füsse belastet werden können – besonders bei Hochleistungssportlern wie Marathonläufern oder Sprintern. Schon ein zu kurz geschnittener Zehennagel kann bei intensiver Belastung zu schmerzhaften Verletzungen führen.

Das gilt jedoch genauso für normal beanspruchte Füsse. Auch sie brauchen Aufmerksamkeit und regelmässige Pflege, um langfristig gesund zu bleiben.

Fusspflege als Vertrauensraum

„Ich möchte den Menschen, die zu mir kommen, etwas Gutes tun.“

Neben der fachlichen Arbeit spielt dabei auch die menschliche Komponente eine grosse Rolle. Fusspflege ist oft auch Seelenarbeit. In der lockeren, vertrauensvollen Atmosphäre entstehen Gespräche über den Alltag, über persönliche Themen und über das, was Menschen gerade beschäftigt.

Gerade weil Astrid keine therapeutische Rolle einnimmt, sondern als offene und zugewandte Fachperson begegnet, entsteht oft ein besonderer Vertrauensraum. Für viele ist der regelmässige Besuch eine feste Konstante, eine bewusste Auszeit und ein Moment, in dem sie sich selbst etwas Gutes tun können.

Was bleibt nach der Fusspflege?

Nach einer Behandlung bleibt oft mehr als nur das sichtbare Ergebnis. Es ist das Gefühl von Entspannung, das Bewusstsein, sich Zeit für sich genommen zu haben, und das angenehme Gefühl gepflegter Füsse. Der Austausch, die Ruhe und die Aufmerksamkeit für den eigenen Körper tragen dazu bei, dass viele danach leichter, entspannter und wohler gehen – fast so, als würde man auf Wolken laufen.

„Die Borna war für mich nie einfach ein Arbeitsort. Sie gehört zu Rothrist – und auch zu meinem beruflichen Weg.“

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